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erschreckend wie lange ich nicht mehr geschrieben hab, wo ich doch so vieles zu erzählen und festzuhalten hätte.

es ist schön um seiner selbst willen geliebt zu werden. genauso sein zu können wie man ist. mit kleinen ausnahmen, alles muss er ja auch noch nicht wissen. ich kann gemein zu ihm sein, er weiß wie es gemeint ist. ich kann ihm einen spruch nach dem anderen drücken, er versteht es. er teilt zurück aus und beide sind zufrieden. er sagt das er gerade diese art an mir mag. endlich mal jemand der das mag :D
es ist aber schade das er gerade mit der anderen seite nicht umgehen kann. er geht nicht auf meine gedanken und sorgen ein. sicher, sie sind unwichtig und übertrieben, dennoch sind sie da und ein teil von mir. es gibt immernoch so vieles das er nicht weiß, nichtmal erahnt... ich weiß nicht wann er es wissen wird, vermutlich nie. es ist nie der richtige zeitpunkt um über vergangenheit zu reden, schon gar nicht mit ihm. er lebt im hier und jetzt, was gestern war interessiert ihn nicht. als hätte es mich nicht gegeben bevor ich in sein leben getreten bin.
kleine kinder denken auch, dinge würden nicht existieren, wenn sie sie nicht sehen...
16.2.09 01:16


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mein leben ist so emotionslos geworden, dass ich in der lage bin zu lieben.
ich schwimme praktisch in meinen erinnerung ohne einen ausweg zu finden. ich erinnere mich an zeiten in denen meine gefühle noch extreme kannten. an zeiten in denen ich hoffte unterzugehen und an zeiten in denen ich dachte zu gewinnen.
es hätte vieles besser laufen können, das wird wohl immer so sein.
ich sollte glücklich sein, wenigstens zufrieden. trotzdem frage ich mich wie es gekommen wäre, wenn bestimmte dinge nicht passiert wären, wenn ich mich anders verhalten hätte, wenn andere sich anders verhalten hätten. vielleicht wäre ich dann glücklich. schon eine lange zeit, mit anderen menschen, mit einem anderen menschen. mit einem menschen der mir ein leben hätte bieten können das ich so nie erreichen werde. ein leben voller abwechslung, stolz und romantik. gerade der fehlende stolz ist eine wunde die immer größer zu werden scheint. unterschiedliche faktoren tragen dazu bei das sich der stolz momentan im minusbereich aufhält. ich habe nichts auf das ich stolz sein könnte, niemanden auf den ich stolz sein könnte.
wie anders das doch wäre wenn es diesen menschen noch in meinem leben gäbe. ich wäre stolz darauf so jemanden zu kennen, mich gut so jemandem zu verstehen. mit einem menschen mit talent und ausstrahlung, mit selbstbewusstsein und können.
ich sollte mich damit abfinden das ich nicht genug bieten konnte, das ich selbst nicht genug erreicht habe.
und ich sollte anfangen damit zufireden zu sein wie es jetzt ist. theoretisch ist doch alles wie es immer sein sollte, wie ich es mir gewünscht habe. trotzdem ginge es besser. immer.
ich sollte mein leben nicht an beziehungen messen, weder freundschaftlich, noch flüchtig. ich sollte aufhören nach menschen zu suchen die haben was ich nicht habe. die sind wie ich nicht bin. ich sollte nicht länger darauf hoffen das mich das leben anderer glücklich macht.

my grotesque
20.2.09 18:37





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