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ich überrasche mich selbst. was bin ich nur für ein mensch geworden?! das wichtigste wesen in meinem leben ist gestorben und ich lebe weiter. ich habe nur ein bisschen geweint und nur ein bisschen getrauert. eigentlich ist es mir die meiste zeit egal.
es ist hart mir das einzugestehn, aber ich denke selten an ihn und daran das er tot ist. ich kann darüber reden ohne in tränen auszubrechen. diese kaltblütigkeit hätte ich nicht von mir erwartet. meine welt hätte zusammenbrechen müssen. ich müsste am boden liegen und denken das es nie wieder bergauf geht, das alles keinen sinn mehr hat. ich müsste trauern, schlafstörungen kriegen und mich in den schlaf weinen. stattdessen ist alles wie immer. am telefon hab ich mir das weinen verkniffen als ich es erfahren habe. nachher war ich kurze zeit erschüttert aber das hat sich relativ schnell gelegt.
was ist mit mir los? habe ich es so weit getrieben das ich nicht mehr richtig trauern kann? das mir selbst sowas nichts mehr ausmacht? ich bin ein schlechter mensch. definitiv. und falls ich doch nicht schlecht bin, so bin ich wenigstens tot. es herrschen keine gefühle mehr in mir. es ist mir einfach egal.
ich träume von ihm, wie immer, als wäre nichts gewesen. ich träume mein leben. wenn ich dann wach werde und merke das er nicht mehr existiert, macht es mir gar nichts. er ist halt einfach nicht mehr da, passiert, kommt vor, jeden tag.


und vielleicht ist doch alles meine schuld...
ich bin gegangen.
es ist anmaßend zu denken ich wäre wichtig genug gewesen um schuld sein zu können.
18.9.08 00:36
 


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MCWS (18.9.08 16:04)
Nur weil du vll nicht bewusst trauerst (da ist ja egt auch wieder die Frage wie man trauern definiert),heißt es noch lange nicht dass du ein schlechter Mensch bist und dass es dich kalt lässt!
Vielleicht kommt diese Trauer (nach Außen ) erst später raus,wenn du es wirklich realisiert hast-wenn du vll wieder mal in Rünthe bist,wo er egt sein sollte.
Aber vielleicht hast du in diesem Fall einfach nur ein anderes Trauerverhalten als sonst (wenn es dich selbst überrascht) und es ist halt so,dass du nicht viel / gar nicht drüber weinen kannst,nicht viel dran denkst usw. manche Menschen trauern halt so,wie du es jetzt tust-sie verdrängen es oder trauern im Unterbewusstsein für sich selbst...
Das ist nichts verwerfliches und schlimmes und es macht dich auch zu keinen schlechten Menschen!...
Vielleicht kannst du im Moment aber auch nicht "richtig" drüber trauern, da du es vll schon i-wo geahnt hast?Da du wusstest,dass es i-wann passieren wird?...

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